Hugo Junkers Preis für aktives bidirektionales Batteriemanagementsystem

Unser Kunde und Partner Tesvolt erhält Hugo-Junkers-Preis für Technikinnovation

Innovative Speichersteuerung verlängert Lebenszeit von Batteriezellen

Wittenberg/Magdeburg, 15.12.2016 – Der Gewerbespeicherhersteller Tesvolt wurde heute für seine intelligente Batteriespeicher-Steuerung mit dem Hugo-Junkers-Preis ausgezeichnet. Das Wittenberger Unternehmen konnte sich in der Kategorie „Innovativste Produktentwicklung“ gegen 42 Bewerber durchsetzen und belegte den 1. Platz. Die Fachjury überzeugte besonders der hohe Zellbalancing-Wirkungsgrad von 92 Prozent und die Lebensdauer, die der Energiespeicher durch das selbst entwickelte Batteriemanagementsystem von Tesvolt erreicht. Der Hugo-Junkers-Preis wird seit 25 Jahren vom Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt vergeben und ist mit 90.000 Euro dotiert.

Innovation für den Weltmarkt

„Das Batteriemanagementsystem von Tesvolt reduziert den Energieverlust beim Be- und Entladen der Batterien signifikant. Die Jury hat aber auch das ambitionierte, junge Team von Tesvolt überzeugt. Tesvolt steht mit seinen internationalen Speicherprojekten beispielhaft für wirtschaftlichen Erfolg über die Landes- und Bundesgrenzen hinaus“, erläutert der Juryvorsitzende Prof. Mirko Peglow, Technischer Geschäftsführer der Pergande Gruppe, einem führenden Unternehmen im Bereich Granulation in Europa.

Verlängerung der Batterielebenszeit

Das aktiv bidirektionale Batteriemanagementsystem überwacht den Zustand der Zellen, um frühzeitig Schäden vorzubeugen. Dabei werden die Temperatur, Spannung und der Ladezustand jeder einzelnen Zelle permanent kontrolliert. So erreichen Batteriespeicher von Tesvolt eine Lebensdauer von rund 20 Jahren bei einer Tiefenentladung (DoD) von 90 Prozent.

Hoher Wirkungsgrad

Im Gegensatz zu herkömmlichen passiven oder unidirektionalen Zellsteuerungen verteilt das Batteriemanagementsystem von Tesvolt die gespeicherte Energie effizienter und schneller zwischen den Zellen, indem es jede einzelne Zelle ansteuert. Das führt zu einem besonders hohen Wirkungsgrad von 92 Prozent beim Energieausgleich zwischen den Zellen. Bei passiven Managementsystemen dagegen geht beim Zellbalancing Energie in Form von Wärme verloren. Bei einer undirektionalen Steuerung kann ein gleichmäßiger Ladezustand aller Zellen nur über den Energiefluss von benachbarten Zellen erreicht werden – das dauert länger und hat höhere Energieverluste zur Folge.

Festliche Preisverleihung

„Den Hugo-Junkers-Preis zu gewinnen, ist eine große Ehre für uns“, erklärt der Technische Geschäftsführer von Tesvolt, Simon Schandert. „Wir leisten mit unserem Batteriemanagementsystem Pionierarbeit auf dem Batteriemarkt. Die Ehrung für Tesvolt ist daher auch eine Bestätigung für uns, die Speichertechnologie weiter voranzutreiben und unseren Beitrag zur Energiewende zu leisten.“

Der Hugo-Junkers-Preis wurde in den Hallen der ehemaligen Junkers Motorenbau Werke im heutigen Kongress- und Kulturwerk Fichte in Magdeburg verliehen. Überreicht wurde die Auszeichnung durch Prof. Mirko Peglow.


Über Tesvolt
Tesvolt hat sich auf Batteriespeicher für Gewerbebetriebe spezialisiert. Das innovative Unternehmen aus Lutherstadt Wittenberg produziert Stromspeicher auf Lithium-Eisen-Phosphat-Basis. Sie können an alle erneuerbaren Energieerzeuger am Niederspannungsnetz angeschlossen werden: Sonne, Wind, Wasser, Biogas und Blockheizkraft. Alle Tesvolt-Speicher werden in einer eigenen Fertigungsanlage in Deutschland produziert.

www.tesvolt.com